Technik verständlich erklärt
Wir haben uns Mühe gegeben eine Website zu erstellen, die für unsere Kunden verständlich ist. Leider läßt es sich nicht immer vermeiden spezielle technologische Begriffe zu verwenden. Aus diesem Grund stellen wir hier eine Liste der gängigsten Bezeichnungen mit Erläuterungen zusammen welche kontinuierlich erweitert werden. Wenn Sie hier keine zufriedenstellende Erklärung finden, schreiben Sie uns einfach Ihre Fragen an: info@edv-roesslein.de. Gerne beantworten wir Ihre Anfrage.
[analog / digital]
Die Fernmeldetechnik hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Aus der analogen Wähltechnik von einst mit einer 1:1 Kupfer-Verbindung zwischen den Telefonteilnehmern und der direkten Übermittlung der Sprachfrequenz entwickelte sich das erste digitale Verfahren, das so genannte ISDN. Auch hier waren die Teilnehmer physikalisch direkt miteinander verbunden. Allerdings wurden die Gesprächsfrequenzen in digitalisierter Form übertragen. Das ISDN besitzt 2 Nutzkanäle und einen Daten- oder Signalisierungs- Kanal. Dies ermöglicht das gleichzeitige führen von zwei Gesprächen auf einer Leitung. Durch die Digitalisierung konnten auch neue Leistungsmerkmale entwickelt werden. So kann die Rufnummer des Anrufers angezeigt oder ein Rückruf hinterlassen werden. Neue Technologien und veränderte Übertragungswege lassen die Telefonie und die Datenübertragung zusammen wachsen. Beide Techniken nutzen das gleiche Medium zur Übertragung, das Internet. Allerdings besteht keine feste Verbindung mehr zwischen zwei Punkten. Es werden nun Datenpakete zwischen Sender und Empfänger verschickt, welche die eigentliche Information enthalten. Diese Pakete werden durchnummeriert - da sie unterschiedliche Wege durch das Netz nehmen können und dadurch die Reihenfolge verändern - damit der Empfänger diese wieder in die richtige Reihenfolge bringen kann. Durch den vermehrten Ausbau des Internet mit einer hohen Bandbreite ergeben sich völlig neue Anwendungsmöglichkeiten. Da gibt es VoIP (Voice over IP, also Telefonie über das Internet), CTI (Computer Telephony Integration) oder UMS (Unified Messaging Server). Moderne TK-Anlagen gliedern sich der Infrastruktur an und bieten alle erdenklichen Möglichkeiten medienunabhängiger Kommunikation. 
[TK-Anlage]
Eine Telekommunikations-Anlage ist eine technische Einrichtung um eine in der Regel begrenzte Anzahl von Amtsleitungen mit einer großen Menge von unterschiedlichen Endgeräten (Telefon, FAX, Anrufbeantworter) zu verbinden. Die angeschlossenen Teilnehmer können innerhalb der Telefonanlage kostenfrei miteinander telefonieren. Soll nun eine Verbindung zu einem Teilnehmer im öffentlichen Telefonnetz hergestellt werden, so wird mittels einer zu wählenden Amtsvorwahl ( meist die 0 ) von der TK-Anlage eine freie externe Amtsleitung angefordert. Über diese Leitung wird nun die Ziffernfolge Ihres Zielteilnehmers an Ihre Telefongesellschaft übermittelt welche in Folge eine Verbindung zu Ihrem gewünschten Gesprächspartner herstellt. Im Gegenzug hat ein externer Teilnehmer die Möglichkeit mit einer sogenannten Durchwahlnummer gezielt einen Gesprächspartner innerhalb der Telefonanlage anzuwählen. Details finden Sie in Wikipedia über diesen Link...
[ISDN]
ISDN ist das Kürzel für Integrated Services Digital Network und ist der internationale Standard für ein digitales Telekommunikationsnetz. Es lässt sich sinngemäß als diensteintegrierendes digitales Netz übersetzen. Über dieses Netz werden verschiedene Dienste wie Fernschreiben (Telex), Teletex, Datex-L (leitungsvermittelte Datenübertragung), Datex-P (paketvermittelte Datenübertragung) FAX und Sprachdienste fürs Telefon übertragen und vermittelt. Details finden Sie in Wikipedia über diesen Link...
[VoIP, IP-Telefonie]
Die Internet-Telefonie (IP steht für Internet Protokoll) auch als Voice over IP (Sprache über das Internet Protokoll übertragen) bekannt, unterscheidet sich von der klassischen Telefonie durch die Art wie die Information zum Gesprächspartner gelangt. In der klassischen Telefonie wurde eine physikalische Verbindung über Kupferleitungen zur Gegenstelle aufgebaut (von Punkt zu Punkt). In der Internet-Telefonie werden die Sprachinformationen digitalisiert in Paketen verpackt und über das Computernetzwerk an den Empfänger verschickt. Da nicht alle Pakete den gleichen Weg benutzen, werden diese numeriert um sie an der Empfängerseite wieder in der richtigen Reihenfolge zu entpacken. Damit der Datentransport für die Sprachpakete bevorzugt bearbeitet wird, erhalten diese eine besondere Markierung. Diese nennt man QoS ( Quality of Service). Die Zielsetzung bei der Zusammenlegung der Netze war eine Reduzierung der Kosten durch eine einheitliche Infrastruktur für Daten- und Sprachnetze. Details finden Sie in Wikipedia über diesen Link...
[DSL]
Über die Digital Subscriber Line (DSL, englisch für Digitale Teilnehmeranschlussleitung) können Haushalte und Firmen Daten mit hoher Übertragungsrate senden und empfangen (1.000 kbit/s bis 500 Mbit/s). Dies ist eine wesentliche Verbesserung gegenüber Modemverbindungen mit 56 kbit/s oder ISDN-Verbindungen mit 64 kbit/s, obwohl sich die ISDN-Verbindung mit Hilfe einer Kanalbündelung verdoppeln lässt. DSL unterscheidet sich von einer herkömmlichen Internetverbindung über analoge Telefonanschlüsse (POTS) oder ISDN dadurch, dass die DSL-Verbindung nur zwischen dem Teilnehmer und der Vermittlungsstelle aufgebaut wird.
ADSL/VDSL/SDSL - 1,5 bis 50 Mbit/s über die Telefonleitung
Die unterschiedlichen DSL-Varianten (Digital Subsciber Line) nutzen allesamt den bisherigen Telefonanschluss als Kundenzugang, also eine einzige verdrillte Kupferdoppelader. ADSL bzw. ADSL 2+, die asymmetrische digitale Anschlussleitung, erlaubt die Bereitstellung von Übertragungskapazität nur asymmetrisch in dem Sinn, dass die Übertragungsgeschwindigkeit im Downstream (1,5 bis 16 Mbit/s) wesentlich höher ist als im Upstream (16 bis 768 Kbit/s). Mithilfe einer vorgeschalteten Weiche, dem „Splitter“, wird der Telefondienst auf der Kupferleitung dabei von den hochbitratigen Datenanwendungen getrennt, sodass die Leitung parallel zur Datenübertragung genutzt werden kann.
Die schnellste asymmetrische DSL-Variante ist VDSL (Very High Speed Digital Subsciber Line) mit Übermittlungsraten zwischen 12 und 52 Mbit/s im Downstream und im Upstream zwischen 1,5 und 2,3 Mbit/s im Netzanschlussbereich über eine Kupferdoppelader. Die Übertragung ist allerdings nur für relativ kurze Übertragungsstrecken möglich. Die VDSL-Technik wurde speziell für den Einsatz in hybriden Glasfaser-/Kupferkabelnetzen entwickelt, als Ergänzung zu ADSL und SDSL im Anschlussbereich von der Ortsvermittlung über den Kabelverzweiger bis zur Anschlussdose. Identische Übertragungsraten in beide Richtungen (symmetrisch) zwischen 2 und mittlerweile 20 Mbit/s ermöglicht SDSL (Symmetric Digital Subscriber Line). Da Up- und Downstream gleichzeitig und jeweils mit der gleichen, vollen Geschwindigkeit erfolgen, eignet sich der symmetrische Internetzugang vor allem für Unternehmen, die mit Kunden oder Partnern große Datenmengen übertragen oder eigene Server betreiben. Im Sprachverkehr entsprechen die Übertragungsraten zwischen 24 und 240 gleichzeitigen Gesprächen.
[ Details finden Sie in Wikipedia über diesen Link...]
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